Sockel 1151 (Intel)

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Intel Sockel 1151 Prozessoren

Der Sockel 1151 - aufgrund seiner Bauweise auch LGA1151 genannt - ist der Sockel von Intel-Prozessoren der „Skylake“-Familie, die seit Anfang August 2015 auf dem Markt sind und im Vergleich zum direkten Vorgänger, der kurzlebigen „Broadwell“-Familie, dank einer neu entwickelten Mikroarchitektur sowohl bei der Leistung als auch bei der Energieeffizienz noch weiter zulegen können. Intel selbst spricht an dieser Stelle von Intel-Core-Prozessoren der sechsten Generation. Die Sockel 1151-CPUs setzen ebenfalls auf den sehr effizienten 14-nm-Herstellungsprozess.

Sockel 1151: Leistung satt bei geringem Stromverbrauch & modernsten Features

Insgesamt ersetzen die Sockel-1151-CPUs erstmals den bisherigen Mainstream-Sockel 1150 der beliebten Haswell(-Refresh)- und Devil‘s Canyon-Serien:

  • Die wichtigste Neuerung ist die Unterstützung von modernem DDR4-Arbeitsspeicher, der im Vergleich mit DDR3 deutlich höhere Taktfrequenzen und einen geringen Stromverbrauch bietet - selbst gegenüber DDR3L. Trotzdem sind Sockel-1151-CPUs grundsätzlich weiterhin mit DDR3L kompatibel, was aber hauptsächlich in Notebooks und Mini-PCs eine Rolle spielt. Der Wechsel auf eine neue Speichertechnologie bedingt auch den Wechsel des Sockels auf LGA 1151.
  • Die in den Topmodellen integrierte Grafikeinheit namens Intel HD Graphics 530 (Ausbaustufe GT2) bietet mit ihren 24 Execution Units 20 Prozent mehr Ausführungseinheiten als die bei Desktop-CPUs der Haswell-Generation eingesetzte HD 4600 - und somit mehr als genug Grafikpower für Intel Quick Sync, GPU-Computing und selbstverständlich auch das eine oder andere Spiel zwischendurch. Des Weiteren unterstützt die Grafikeinheit DirectX 12 mit dem Feature-Level 12_0, OpenGL 4.4 und OpenCL 2.0, ebenso auch die Wiedergabe von 4K/UHD-Auflösungen bei 60 Hz über Displayport - ein entsprechendes Mainboard vorausgesetzt.
  • Neben der gestiegenen CPU-Leistung, der deutlich aufgebohrten Grafikeinheit und der DDR4-Unterstützung bieten auch die neuen Chipsätze der Serie 100 („Sunrise Point“) für den Sockel 1151 einige deutliche Verbesserungen. Statt bisher acht PCI-Express-2.0-Lanes bietet beispielsweise der Z170-Chipsatz als Topmodell nun satte 20 Lanes, die mit PCIe 3.0 auch noch rund doppelt so schnell sind, was vor allem schnellen M.2-Slots zugute kommt.
  • Unlocked and Unleashed! Einige Sockel-1151-Prozessoren, vor allem am oberen Ende des Leistungsspektrums, verfügen über einen freien Multiplikator (meist erkennbar am „K“ am Ende des Produktnamens) und lassen sich daher sehr einfach übertakten, was bei allen anderen Intel-CPUs nur sehr eingeschränkt möglich ist.
  • LGA1151-CPUs verfügen über Intels Hyper-Threading Technology, welche das parallele Ausführen mehrerer Threads massiv beschleunigen kann. Der Turbo-Modus hingegen sorgt für etwas höhere Taktraten in Abhängigkeit der Auslastung der Kerne.