Sockel 1155 (Intel)

Leider können wir keine passenden Produkte zu ihrer Auswahl finden.

Intel Sockel 1155 Prozessoren

Der Sockel 1155 - aufgrund seiner Bauweise auch LGA1155 genannt - ist der Sockel von Intel-Prozessoren der „Sandy Bridge“-Familie, die seit Anfang 2011 auf dem Markt sind und sich größter Beliebtheit erfreuen. Intel selbst spricht an dieser Stelle von Intel-Core-Prozessoren der zweiten Generation. Auch die CPUs der dritten Generation, bekannt als „Ivy Bridge“-CPUs, setzen auf diesen Sockel, da sie gemäß Intels Tick-Tock-Modell die bewährte Sandy-Bridge-Mikroarchitektur mit dem neueren, sehr effizienten 22-nm-Herstellungsprozess kombinieren und somit im selben Sockel beheimatet sind. Diese CPUs lösten die erste Generation der Intel-Core-Serie ab, welche den LGA1156 nutzten, während sie ihrerseits im Zuge der Vorstellung der „Haswell“-Prozessoren (4. Generation) auf dem Sockel 1150 beerbt wurden.

Leistung satt bei geringem Stromverbrauch - Sockel 1155

Für die absoluten Oberklasserechner hat Intel mit dem Sockel 2011 zwar noch eine weitere Plattform im Portfolio, dennoch ist der Sockel 1155 aus guten Gründen äußerst beliebt. Die Bandbreite der verfügbaren CPUs reicht vom äußerst günstigen und sparsamen Celeron über die CPUs der Pentium-Reihe mit ihrem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis bis hin zu den vollausgestatteten und sehr schnellen CPUs mit dem Core i3-, i5- oder i7-Kürzel. Diese Prozessoren sind dementsprechend sehr unterschiedlich und für unterschiedliche Anwendungsbereiche ausgelegt. Folgende Merkmale spielen dabei eine entscheidende Rolle:

  • Unlocked and Unleashed! Einige Prozessoren am oberen Ende des Leistungsspektrums - erkennbar am K oder X am Ende der Modellnummer - verfügen über einen freien Multiplikator und lassen sich daher sehr einfach übertakten, was bei allen anderen Intel-CPUs nur sehr eingeschränkt möglich ist. 
  • Anzahl der Kerne: Wenn der Stromverbrauch und der Preis die wichtigste Rolle spielen und Leistung zweitrangig ist, sind die Celerons die beste Wahl. Für kleines Geld gibt es hier CPUs mit einem oder zwei Kernen. CPUs der Pentium-G- und Core-i3-Reihe verfügen generell über zwei Kerne, während die CPUs der Core-i5- und Core-i7-Serien fast ausnahmslos über vier Kerne verfügen und damit die Spitzenklasse darstellen. 
  • Ausstattung: CPUs der i3- und i7-Serie verfügen über Intels Hyper-Threading Technology, welche das parallele Ausführen mehrerer Anwendungen bzw. Threads massiv beschleunigen kann. Der Turbo-Modus hingegen, der bei i5- und i7-Prozessoren zu finden ist, sorgt für etwas höhere Taktraten bei Auslassung aller Kerne bzw. einen deutlich höheren Takt, wenn nur ein oder zwei Kerne belastet werden. Auch das sorgt natürlich für einen deutlichen Leistungsschub. Weitere Unterschiede finden sich beim Cache, der Speichergeschwindigkeit und bei Features wie VT-d und AES-NI, die nicht bei allen CPUs verfügbar sind.