Wasserkühlung

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Wasserkühlung für Computer

Einen Computer mittels Wasser zu kühlen, scheint für viele im ersten Moment recht abwegig. Dabei kennt jeder, der ehrgeizige Ziele bei Computern verfolgt, das Problem: starke PCs mit hoher Rechenleistung (aktuelleHigh-End-CPUs und Grafikkarten) erzeugen jede Menge Wärme, die möglichst effizient abgeführt werden muss. Luft hat als Kühlmedium manche Vorzüge, aber auch Nachteile. So wird entstehende Wärme vergleichsweise schlecht aufgenommen, so dass auch bei sehr hohen Volumen nur relativ geringe Wärmemengen transportiert werden können.

Noch höhere Leistung kann dann oftmals nur mit noch schneller und damit lauter drehenden Lüftern erzielt werden. Wasser hingegen ist ein nahezu ideales Kühlmedium und kann pro gleichem Volumen mehr als 3.000 Mal so viel Wärme aufnehmen wie Luft. Mit anderen Worten: Luftkühlung von Prozessoren und Grafikkarten hat seine Grenzen. Grund genug für Enthusiasten, über eine Wasserkühlung nachzudenken.

Aufbau und Funktionsweise eines Wasserkühlung-Systems für den Computer

Und wie ist eine Wasserkühlung aufgebaut? Ähnlich wie beim Kühlmittel in einem Auto muss das Wasser an der Hitzequelle im PC direkt vorbeiströmen und die entstandene Wärme aufnehmen. Dafür wird ein CPU- oder GPU-Wasserkühler aus Kupfer mit ein wenig Wärmeleitpaste direkt auf den Prozessor oder den Grafikprozessor montiert. Der Water Block nimmt auf einer Seite der Kupferwand die Hitze der Komponente auf und leitet sie auf der anderen Seite an das Wasser weiter. Die so erwärmte Kühlflüssigkeit wird durch einen Schlauch an einen Radiator weitergeleitet, wo sie ihre Hitze wiederum an die Umgebungsluft abgibt.

Unterstützt wird dieser Vorgang durch Lüfter. Eine Pumpe sorgt für die notwendige Wasserzirkulation im Kreislauf. Im besten Fall läuft die Wasserpumpe geräuschlos. Anschliessend fliesst das Wasser aus dem Wärmetauscher durch einen zweiten Schlauch wieder zur Hardware-Komponente zurück - oder auch gleich zu mehreren zu kühlenden. Damit sind bereits die wichtigsten Bausteine für eine funktionierende Wasserkühlung genannt. Weitere Komponenten des Computers können neben dieser Grundausstattung natürlich auch gekühlt werden, zum Beispiel der Chipsatz des MainboardsFestplatten oder sogar der Arbeitsspeicher.

Es gibt sogenannte Wakü Sets - diese sind natürlich einfacher einzubauen!